Rückblick.
Am Samstag, den 19.11.22 (vor drei Jahren) wurde im Verlauf einer kleinen Feier die Informationstafel am „Ort der Erinnerung“ für den zweiten Weltkrieg angebracht.
(Das erste Foto zeigt ein Schild mit der Aufschrift „Beim Fliegerhäuschen“. Dieser Name wurde damals als Vorschlag für den Platz eingereicht, jedoch vom Ortsrat abgelehnt. Die Bezeichnung stammt von einem Behelfsheim aus dem Zweiten Weltkrieg, das sich oberhalb befand und von den Silwingern stets „Fliegerhäuschen“ genannt wurde. Wir hielten den Namen für passend, da der Platz bis heute keinen offiziellen Namen hat.)
Am Samstag, den 19.11.22 (vor drei Jahren) wurde im Verlauf einer kleinen Feier die Informationstafel am „Ort der Erinnerung“ für den zweiten Weltkrieg angebracht.
(Das erste Foto zeigt ein Schild mit der Aufschrift „Beim Fliegerhäuschen“. Dieser Name wurde damals als Vorschlag für den Platz eingereicht, jedoch vom Ortsrat abgelehnt. Die Bezeichnung stammt von einem Behelfsheim aus dem Zweiten Weltkrieg, das sich oberhalb befand und von den Silwingern stets „Fliegerhäuschen“ genannt wurde. Wir hielten den Namen für passend, da der Platz bis heute keinen offiziellen Namen hat.)
„Das „Mahnmal“ steht in der unteren Büdingerstrasse in Silwingen, einem kleinen befestigten Platz, der von der Stadt Merzig dort angelegt wurde. Mit Ruhebank und Randbepflanzung und einem Baum der später Schatten spenden soll.
Es handelt sich um einen Stein den die 79. Infanterie Division, die am Anfang des 2 Weltkrieges während des sogenannten Sitzkrieges hier stationiert war am Ortseingang von Silwingen an der Bushaltestelle auf einer kleinen Verkehrsinsel aufgestellt hatten.
Die Geschichte zur Wiederauffindung des Steines kann man auf der Informationstafel nachlesen.
Um die 15 Personen waren zur kleinen Feier gekommen, die vom Historischen Arbeitskreis Silwingen( den gibt es nicht mehr) der für die Aufstellung des Steines verantwortlich war, gekommen.
Nach kurzer Ansprache ging Martin Lang der erste Vorsitzende des Vereines für Heimatkunde Merzig e.V. auf den Umgang mit solchen Gedenkstätten oder Mahnmale zum 2 Weltkrieg ein. Die sehr oft kontrovers gesehen werden.
Nach kurzer Ansprache ging Martin Lang der erste Vorsitzende des Vereines für Heimatkunde Merzig e.V. auf den Umgang mit solchen Gedenkstätten oder Mahnmale zum 2 Weltkrieg ein. Die sehr oft kontrovers gesehen werden.
Viele interessante Gespräche die Thematik und auch andere Themen die Silwinger Geschichte betreffend wurden geführt. Eine kleine, aber gelungene Festlichkeit.
Nochmals Vielen Dank an alle die zur kleinen Feier gekommen sind und auch allen die in jeglicher Art daran beteiligt waren.“
So der damalige Text.
Angesichts der veränderten Bevölkerungsstruktur und gesellschaftlichen Entwicklungen – und weil bereits damals einige Dorfbewohner das Mahnmal kritisch sahen – würde ich es heute nicht mehr aufstellen. Im Übrigen: Den Historischen Arbeitskreis Silwingen gibt es nicht mehr.
So der damalige Text.
Angesichts der veränderten Bevölkerungsstruktur und gesellschaftlichen Entwicklungen – und weil bereits damals einige Dorfbewohner das Mahnmal kritisch sahen – würde ich es heute nicht mehr aufstellen. Im Übrigen: Den Historischen Arbeitskreis Silwingen gibt es nicht mehr.

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