Josefstag in Lothringen

Das Wichtigste zusammengefasst:
In Lothringen gibt es zum Josefstag besondere Bräuche, die tief in der Volksfrömmigkeit verwurzelt sind. Neben der Verehrung des heiligen Josef, dem Schutzpatron der Handwerker und Familien, entwickelten sich regionale Rituale, die Hoffnung auf Heilung, Eheglück und göttlichen Beistand geben sollten. Ein Beispiel dafür findet sich in der Kapelle Brabant in La Bresse, wo einst ein ungewöhnlicher Brauch zur Krankheitsvorhersage praktiziert wurde. Auch in Foulcrey gibt es eine Tradition, die mit dem Wunsch nach Eheschließung verbunden ist.
In der Kapelle Brabant in La Bresse gab es ein besonderes Ritual: Bewohner legten das Hemd eines Kranken auf die Statue des Heiligen. Blieb es während des Rosenkranzgebets an Ort und Stelle, galt die Heilung als sicher, andernfalls drohte das Schlimmste. Alternativ konnten drei Kerzen für Heilige angezündet werden – die zuerst erlöschende zeigte das Schicksal des Kranken an.
Die Kapelle beherbergt eine Statue des heiligen Josef, der von Tischlern und Kranken angerufen wurde. Junge Frauen beteten zu ihm für eine Ehe, da er als Ehemann der heiligen Maria galt.
In Foulcrey gibt es zudem einen Stein in einer Kapelle, der Heirat innerhalb eines Jahres sichern soll, wenn man darauf tritt.
https://www.blelorraine.fr/2024/03/traditions-de-saint-joseph-en-lorraine/?fbclid=IwY2xjawJH2x5leHRuA2FlbQIxMAABHeAjHkMsqQAp3t9sN5PTpbSPNK3bmZUqvagVQt-PayQCfhUIyZF8KX_65g_aem_5SvqgoVkSP_OZFCep1-TDA
 
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