Moseltouristik

Werbung aus dem Jahr 1968. Transport Moritz Moselfahrt
Diesmal die Lorraine oder Lorraine I. Das Boot soll später an einen Restaurator in Metz verkauft worden sein.
Wie lange Voyges Moritz die Schiffahrt auf der Mosel betrieb ist mir nicht bekannt.
„Flusstourismus April 1965
Auch die Touristinnen und Touristen kommen bei der kanalisierten Mosel auf ihre Kosten. Zwar verfügte das Großherzogtum bereits über eine kleine Flussflotte, die ab Remich angenehme Ausflüge auf der Mosel erlaubte; auf lothringischer Seite gab es bis dahin kaum mehr als zwei kleine „Mouettes“-Boote, die von Metz aus Fahrten in die nahegelegene Vorstadt unternahmen. Das war zwar besser als nichts. Der „Fabert“ wagte sich zwar hie und da bis in die Nähe von Thionville vor, doch waren seine Reisen wegen der zahlreichen Schleusen entlang der Strecke allzu umständlich.
Es gebührt einem kühnen Mann Anerkennung, dass er in Lothringen die touristische Bedeutung einer der luxemburgischen Organisation vergleichbaren Einrichtung erkannt hat. Tatsächlich war es ein Mann von der Grenze, Herr Moritz, Bürgermeister von Apach, der die hervorragende Initiative ergriff, ein sehr schönes und komfortables Schiff namens „La Lorraine“ auf die Mosel zu bringen. Dieses soll während der schönen Jahreszeit eine regelmäßige Verbindung zwischen Thionville und Remich herstellen und hat soeben seine Jungfernfahrt unternommen, an der zahlreiche Persönlichkeiten aus der Moselregion teilnahmen. Wir zweifeln nicht daran, dass dieser Flussverkehr im Großherzogtum auf Wohlwollen stoßen wird, wo lothringische Touristinnen und Touristen die Möglichkeit haben werden, ihre Weinroute-Kreuzfahrt auf einem der luxemburgischen Boote fortzusetzen.“

Aus Festzeitschrift „Burg und Heimatfest in Nennig 1968“

Anlegestelle Schleuse Apach 1965
 
 
Piere Moritz Bürgermeister von Apach und Schiffseigner
 
Neugierige Gäste aus Remich

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