St. Florian 4 Mai

Visitors have accessed this post 170 times.

St. Florian 4 Mai
#Volkstümliches #Brauchtum
„O heiliger Sankt Florian, verschon’ mein Haus, zünd’ and’re an!“ (Floriansprinzip)
War’s an Ambrosius (4. April) schön und rein, wird’s an Florian umso wilder sein.
• Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann/hut setzen (tragen) kann.
Florian und Gordian richten oft noch Schaden an.
Auch das gehört zu jenen Widersprüchen, mit denen der legendäre Florian am Ende leben muss: ein Schutzpatron, der Schaden anrichten kann.
Der Überlieferung nach war Florianus ein hoher römischer Beamter in Lauriacum (Lorch), der Hauptstadt der Provinz Ufernoricum. Als während der Diokletianischen Christenverfolgung 40 Gläubige ergriffen wurden, die das heidnische Opfer verweigerten, wollte sich Florian für sie verwenden und ihre Befreiung erreichen. Weil er sich dabei aber selber als Christ bekannte und ebenfalls das Opfer verweigerte, wurde er festgenommen und zu Tode gefoltert: Man schlug ihn mit Knüppeln erst halb tot, riss ihm mit Eisenhaken das Fleisch von den Schultern, brach seine Schulterblätter und warf ihn zuletzt mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns.

Als Florians Leichnam ans Flussufer gespült wurde, bewachte ihn der Legende nach ein Adler, bis ihn eine Frau namens Valeria barg und seine Bestattung veranlasste. Den Ort wies ihr eine Quelle, die wunderbarerweise entsprang, als die Zugochsen mit dem Leichenwagen vor Durst fast zusammenbrachen; sie fließt als „Floriansbrunnen“ bis heute. Am Ort der Quelle in St. Florian sollen viele Wunder geschehen sein.
Auf diese Quelle geht das Feuerlöschpatronat Florians zurück, wenn nicht auf eine völlig frei erfundene Legende, er habe in seiner Jugend ein Feuer durch sein Gebet gelöscht.
An die Überlieferung von der Quelle schließt sich die Tradition vom Wasserheiligen Florian an, als solcher wurde er schließlich zum Patron gegen Feuergefahren.
Fürsprecher in Gefahren Florian wird angerufen gegen Feuer- und Brandgefahren, Kämpfe, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder, große Dürre.
Erst im 15. Jahrhundert setzte sich – anschließend an die Tradition vom Wasserheiligen – die Überlieferung durch, die heute seine Bedeutung begründet: dass er in seiner Jugend ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben soll.
Florian ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige und er ist einer der 14 Nothelfer.
Patron der Feuerwehr (Floriansjünger); der Töpfer, Böttcher, Hafner, Schmiede, Kaminfeger, Seifensieder, Weinbauern und Bierbrauer; bei Dürre, Unfruchtbarkeit der Felder, Brandwunden; gegen Feuer- und Wassergefahr, Sturm.
Man schreibt aber drei weiteren Heiligen den Schutz für die Feuerwehren und ihre Angehörigen zu.
Karl der Große soll 791 bei einem drei Tage dauernden Gottesdienst am Ennsfluss Florian um Hilfe für den bevorstehenden Feldzug gegen die Awaren gebeten haben.
Zum Schutz vor Feuer wurde früher sein Bild unters Dach gehangen. Feuersegen gesprochen.
Am 4 Mai sol man kein Wasser in die Küche tragen sonst erwartet man eine Fliegenlage.
Man soll kein Feuer machen oder die Pfeife rauchen. Nur der Dorfschmied bildete die Ausnahme.
…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert