„Pferdegöttin“ Epona und St. Eloi

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In wie weit es eine Beziehung zwischen der gallischen/keltischen „Pferdegöttin“ Epona und St. Eloi gibt ist noch nicht ausreichend erforscht.
Man muss es aber auf jeden Fall in Betracht ziehen. Und möglich ist das da duch der St. Eloi Kult in Lothringen entstand und weiter geführt wurde. Das Christentum suchte den Kult der Epona zu unterbinden, wie so viele andere auch.
Schon Caesar hebt die Reiterei der Treverer in De bello Gallico besonders hervor und auch die Römer nutzten ausgiebig diese Ressource als Hilfstruppen. „Der Stamm der Treverer verfügt über die bei weitem stärkste Reiterei in ganz Gallien…“(Caes. Gall. V,3,1).
Schon zuvor schreibt er von den treverischen Reitern, die unter den Galliern für ihren einzigartigen Mut bekannt sind („equites Treveri quorum inter Gallos virtutis opinio est singularis“,Caes. Gall. II,24,4)
Epona war die Göttin der Pferde, in römischer Zeit auch die Beschützerin der übrigen Equiden. Die Fundorte der erfaßten Eponaterrakotten zeigen ein beachtliches Verbreitungsgebiet an. Für diese weite Streuung haben vor allem das römische Heer und letzthin die von den Römern angelegten Verkehrswege gesorgt.
Viele dieser Eponaterrakotten wurden im Regierungsbezirk Lothringen und auch in unserer Region und Luxemburg gefunden. So in: Wincheringen, Ballern-Ripplingen, Nennig, Saarlouis Roden …
Das eigentliche Heimatland der Epona war also nach Ausweis der Funde das Land der Mediomatriker oder Metzer mit dem anstoßenden Gebiet der Treverer (Trierer).
Auch in neueren Publikationen ist Tenor das die Pferdegöttin Epona in Lothringen allgegenwärtig ist.
Ein sehr weitschweifendes Thema …

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