Heute vor 123 Jahren wurde die Niedtalbahn eröffnet.

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Die Strecke wurde zwischen 1897 und 1901 von den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen als zweigleisige Hauptbahn gebaut und am 1. Juli 1901 zwischen Dillingen und Busendorf (Bouzonville) in Betrieb genommen. Nach der Rückgliederung des Saargebiets in das Deutsche Reich am 1. März 1935 übernahm die Deutsche Reichsbahn den auf deutschem Gebiet liegenden Streckenabschnitt und richtete in Niedaltdorf einen Haltepunkt ein, an dem die Züge aus Dillingen endeten; Züge nach Bouzonville starteten bereits in Hemmersdorf. Während des Zweiten Weltkriegs gab es wieder durchgehenden Verkehr von Dillingen nach Metz.
Interessantes:
„Die Dillinger Hütte, die mit dieser Bahnlinie im Jahr rund 40 000 Mark an Beförderungskosten sparte, erschloss sich damit weitere Absatzmärkte“
„Vor Niedaltdorfer gab es einen Tunnel mit einer Länge von 180 Metern. Der Tunnel wurde 1936 während des Rückbaus des zweiten Streckengleises aufgeschlitzt.“
„Während des ersten Weltkrieges bestand eine Verbindungskurve zum Bahnhof Beckingen um einen schnelleren Truppentransport zu ermöglichen. Diese Verbindungskurve wurde 1920/21 wieder still gelegt“
In den 30iger Jahren wurde Kalk von Mondorf auch über die Niedtalbahn nach Dillingen transportiert“
„1972 endet die Anfuhr von Minette – Erzen über die Bahnlinie. Zwischenzeitlich wird auch das Kalkwerk in Hemmersdorf aufgegeben.“
„Ende der 80´er Jahre wurde die Strecke als rentabelste Nebenbahn der Bundesbahndirektion Saarbrücken bezeichnet“
 
 
 

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