… doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr wieder zur Macht.
In Aussicht keine weitere Frostperioden. Was wir natürlich hoffen wollen. Was aber nicht heißt das es Nachts auch auch wieder in die Minusgrade gehen wird und das wissen wir in unserer Gegend ja auch noch vom Mai.
In ländlichen Dörfern der Großregion war Matthias früher fest in den bäuerlichen Jahreslauf eingebunden, ähnlich wie Lichtmess und Petri Stuhlfeier; man achtete auf Bodenfrost, das erste Vogelgezwitscher und den Wasserstand der Bäche.
Der volkstümliche Beiname „Eisbrecher“ für Matthias bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass nach seinem Tag „kein Eis und kein Frost mehr sein soll“.Gleichzeitig warnen die Regeln: Bringt Matthias noch einmal neues Eis, „so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage“ – also Vorsicht vor zu frühem Optimismus, auch wenn es tagsüber schon frühlingshaft wirkt.
In heutigen Medien wird diese überlieferte Wetterweisheit oft mit den tatsächlichen Wetterdaten Ende Februar verglichen, etwa für das Jahr 2026 mit eher milden Temperaturen, was die Regel nur teilweise bestätigt.
In manchen Gegenden legte man in der Matthias‑Nacht Efeu- oder Lorbeerblätter ins Wasser; war ein Blatt am Morgen schwarz oder stark aufgeweicht, galt das als schlechtes Omen für Krankheit oder Tod einer bestimmten Person im Haus.Ebenso wurden Träume in dieser Nacht als besonders bedeutend gesehen: Wer in der Matthias‑Nacht von einem Sarg, Friedhof oder Sturm träume, müsse im Jahr mit Unglück rechnen; helle, freundliche Träume galten dagegen als Glückszeichen.
Auch wurde seine Hilfe gegen Gebrechen und Krankheiten erfleht. Im Trierer Raum z.B. gegen Keuchhusten.
In Aussicht keine weitere Frostperioden. Was wir natürlich hoffen wollen. Was aber nicht heißt das es Nachts auch auch wieder in die Minusgrade gehen wird und das wissen wir in unserer Gegend ja auch noch vom Mai.
In ländlichen Dörfern der Großregion war Matthias früher fest in den bäuerlichen Jahreslauf eingebunden, ähnlich wie Lichtmess und Petri Stuhlfeier; man achtete auf Bodenfrost, das erste Vogelgezwitscher und den Wasserstand der Bäche.
Der volkstümliche Beiname „Eisbrecher“ für Matthias bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass nach seinem Tag „kein Eis und kein Frost mehr sein soll“.Gleichzeitig warnen die Regeln: Bringt Matthias noch einmal neues Eis, „so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage“ – also Vorsicht vor zu frühem Optimismus, auch wenn es tagsüber schon frühlingshaft wirkt.
In heutigen Medien wird diese überlieferte Wetterweisheit oft mit den tatsächlichen Wetterdaten Ende Februar verglichen, etwa für das Jahr 2026 mit eher milden Temperaturen, was die Regel nur teilweise bestätigt.
In manchen Gegenden legte man in der Matthias‑Nacht Efeu- oder Lorbeerblätter ins Wasser; war ein Blatt am Morgen schwarz oder stark aufgeweicht, galt das als schlechtes Omen für Krankheit oder Tod einer bestimmten Person im Haus.Ebenso wurden Träume in dieser Nacht als besonders bedeutend gesehen: Wer in der Matthias‑Nacht von einem Sarg, Friedhof oder Sturm träume, müsse im Jahr mit Unglück rechnen; helle, freundliche Träume galten dagegen als Glückszeichen.
Auch wurde seine Hilfe gegen Gebrechen und Krankheiten erfleht. Im Trierer Raum z.B. gegen Keuchhusten.
Der Mattheis
Hier sind Wetterregeln zum St. Matthias (24. Februar):
Eis- und Frostregeln
„Mattheis wirft einen großen Stein ins Eis.“ – Matthias gibt dem Eis einen starken Stoß, sodass es plötzlich bricht.
„Taut es auf Mattheis, geht kein Fuchs mehr übers Eis.“ – Praktisch für Jäger: Tauwetter macht das Eis unpassierbar.
Tier- und Naturbeobachtungen
„Wie viele Tage vor St. Matthias die Lerche gesungen, so lange danach schweigt sie.“ – Eine Variante: Die Lerche „pausiert“ genau so lange wie sie vorher sang.
„Nach dem Mattheis trinkt die Lerche aus dem Gleis.“ – „Gleis“ meint Bach oder Pfütze – Vögel werden durstig im Tauwetter.
Landwirtschaftliche Hinweise
„Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.“ – Erstes Ei signalisiert Fruchtbarkeit beim Geflügel.
„Bald nach dem Matthiastag da springen die Frösche in den Bach.“ – Frösche werden aktiv – Eis ist weg.
„Imker, am Matthiastag deine Biene fliegen mag.“ – Bienen starten bei mildem Wetter die Saison.
Verbindungen zu anderen Tagen
„Hat Mattheis seine Hack’ verloren, wird erst St. Joseph das Eis durchbohren.“ – Matthias „legt“ sein Werkzeug weg, Joseph (19. März) macht weiter.
„Die Sonne an Matthias wirft ’nen heißen Stein ins Eis.“ – Starke Sonne schmilzt schnell.



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